Sehenswürdigkeiten

Halbtagstour durch Vilnius (3 Stunden)


Vilnius ist die heutige Hauptstadt der Republik, die den Besucher mit einer Vielzahl prächtiger barocker Kirchen und Gebäude überrascht.

Hier entdecken Sie die Vielfalt von Baustilen vergangener Zeiten und bekommen den Lebensrhythmus der heutigen Altstadt zu spüren. Sie besuchen die Anna und Bernhardiner Kirche (16. Jh.), den Tor der Morgenröte mit dem Bild der Heiligen Jungfrau Maria (Ausros Vartai), die Peter- und- Paul- Kirche (17. Jh.), die Kathedrale und den Universitätskomplex, Pilies Straße mit ihren historischen und architektonischen Denkmälern aus dem 16-18. Jahrhundert.

Die Altstadt von Vilnius bietet Ihnen zahlreiche Kunstgalerien, Läden zum Einkaufen, nette Cafés und Restaurants, um sich zu erfrischen und ein litauisches Mahl zu probieren sowie tolle Souvenirläden.

  • Fernsehturm - mit 326 m ist der Turm das höchste Gebäude Litauens. Die Photoausstellung im Fernsehturm ist den 14 Opfern gewidmet, die im Januar 1991 durch die sowjetischen Panzern getötet wurden und erinnert an die tragischen Augenblicke der litauischen Unabhängigkeit.
  • Skulpturenmuseum im Europa-Zentrum (Europa's Park). Der wissenschaftlich festgestellter Mittelpunkt Europas befindet sich nur 20 Min. vom Vilnius Zentrum. Ein Open-Air Museum der modernen Kunst, das dort eingerichtet wurde, erstreckt sich auf 55 Hektar und beinhaltet mehr als 80 moderne Skulpturen aus 23 Ländern. Unterwegs besichtigen wir die Aussttelung im "Europa Park" in Joneikischkes: den Skulpturpark im Wald, unter dem freien Himmel. Die Skulpturen wurden von Künstlern aus den USA, Japan, Irland, Grossbritannien, Griechenland und anderen Ländern geschaffen.
  • Präsidentensitz - laut archäologischen Untersuchungen, ein ehemaliges bischöfliches Palais aus dem 14 Jahrhundert, heute, nach der Renovierung, ein neo-klasizistischer Gebäudekomplex, wo sich der Präsidentensitz der litauischen Republik befindet.

Halbtagstour durch Trakai (4 Stunden)

Trakai (28 km von Vilnius entfernt) ist die ehemalige Hauptstadt des litauischen Königreichs heute durch die aus dem 15. Jahrhundert stammende Wasserburg bekannt. Das Burgmuseum macht Sie sowohl mit der Vorgeschichte Litauens, als auch mit den Exponaten aus dem 17.-18. Jahrhundert bekannt. Die Ausstellungen offenbaren den Lebensstil der großen Könige Litauen's, sowie das Leben der Karaimen, die nach Litauen aus Krim gebracht wurden.


Tour durch Kernavė - die ehemalige Hauptstadt Litauen's (4 Stunden)

Das Dorf an den Ufern des Flusses Neris (34 km von Vilnius entfernt) ist als die erste Hauptstadt Litauens vor Trakai und Vilnius bekannt. Archäologische Untersuchungen haben eine mittelalterliche Siedlung entdeckt, die aus dem 12. Jahrhundert stammt. Das Archäologische und historische Museum in Kernavė enthält mehrere wertvolle Ausstellungen. In Kernavė können Sie die 5 Dämme besteigen und den atemberaubenden Blick über das prachtvolle Flusstal der Neris genießen. Jedes Jahr finden in Kernave traditionelle Feste statt: am 23. Juni wird dort Sommersonnenwende gefeiert, mit Feuern auf den Hügeln und mit traditionellen Tänzen und Liedern, am 5. - 7. Juli erfreut sich Kernavė „dem Tag der lebhaften Archäologie"- an diesem Tag werden unterschiedliche litauische Handwerke präsentiert, die Lebensweise und das Erbe der litauischen mittelalterlichen Kultur werden wieder in Erinnerung gerufen und können dabei erlebt werden.


Tagestour durch Kaunas

Kaunas ist die zweitgrößte Stadt Litauens und die ehemalige Hauptstadt in der Vorkriegszeit. Während dieser Tour werden Sie folgende Sehenswürdigkeiten von Kaunas kennen lernen: die Altstadt von Kaunas mit der St. Georg Kirche, die Reste der Kaunas' Burg, das theologisches Seminar, das Kaunas' Rathaus, die Jesuiten-Kirche, die Erz-Kathedrale, die Vytautas-Kirche, das "Donner"-Haus (leider nicht zu betreten). Sie werden auch Möglichkeit haben, die Hauptstraße in Kaunas - die Freiheitsallee - zu erleben - mit ihrem Straßenverkauf, Musikanten, vielen Cafés und Souvenirläden.


Landeskundemuseum in Rumšiškės (6 Stunden)

80 km von Vilnius entferntes Freilichtmuseum in Rumšiškės macht Sie mit der Architektur, Traditionen, Bräuchen, dem Handwerk und dem Lebensstil der unterschiedlichen ethnografischen Regionen des Landes im 18.-19. Jahrhundert vertraut.


Stadttour durch Klaipėda (2 Stunden)

Die drittgrößte Stadt Litauens ist eine historische und gegenwärtige Hafenstadt, sowie der Urlaubsort vieler Litauer.
Die Altstadt von Klaipėda bietet den Theater-Platz mit der "Ähnchen-von-Tharau-Figur", mehrere alte Straßen und Fachwerkhäuser, die Lindenstraße mit dem ehemaligen Postgebäude, den Park der Mažvydas-Skulptur und vielen anderes an, was Klaipėda zur kulturellen Mitte zwischen Deutschland und Litauen macht.


Besuch des Kreuzberges

12 km von Šiauliai entfernt, unweit der Autobahn Vilnius - Riga steht der Kreuzberg mit mehr als 50 000 Kreuzen als Denkmal für den Geist und den Glauben des litauischen Volkes.


Tour durch Kurische Nehrung und Klaipėdas Umgebung

Der nördliche Teil der Kurischen Nehrung und Klaipėda liegen im Südwesten Litauens. Diese Region zählt zu den schönsten und interessantesten unseres Kontinents. Mit der Kurischen Nehrung eröffnet sich dem Besucher eine faszinierende Naturlandschaft, rund 100 km lang und maximal 4 km breit. Die Vogelwarte in Ventė zählt zu den bedeutenden Stationen Europas. Sehenswert sind auch für Nicht-Ornithologen die riesigen Fanganlagen.
Die Tour umfasst den Gang über den Hexenberg in Juodkrante (Schwarzort), 19 km von Klaipėda entfernt. Der Hexenberg ist mit phantasievollen Holzskulpturen geschmückt, die die Motive der litauischen Märchen und Volkssagen widerspiegeln.
Nida (Nidden) ist eine alte Fischersiedlung, die durch ihre majestätischen Sanddünen, durch das Thomas-Mann-Haus, der neo-gotische Kirche und dem alten ethnografischen Friedhof der Kuren berühmt ist.


Tour durch Palanga (von Klaipėda)

Der bekannteste litauische Seeurlaubsort liegt 25 km von Klaipėda entfernt. Die Tour wird Ihnen Gelegenheit geben, das Bernsteinmuseum in Palanga zu besuchen, das eine sehr große und reichhaltige Bernsteinsammlung beherbergt. Außerdem werden Sie Palangas Botanischen Garten mit dem Birutės-Berg (einem 22 m hohen Hügel) besichtigen.
Der lebhafte Kur- und Badeort an der Ostsee ist die richtige Adresse für einen schönen Strandurlaub unweit der Stadt Klaipėda. Palanga liegt direkt an der Ostsee und hat einen langen, feinen Sandstrand. Die weit ins Meer führende Landungsbrücke ist insgesamt 470 Meter lang. Während Ihres Aufenthaltes sollten Sie nicht versäumen, den großen Botanischen Park zu bewundern. Sehenswert ist auch das Schloss, welches das größte Bernsteinmuseum Europas beherbergt. Zur Gemeinde Palanga gehören auch Šventoji und Nemirseta - besser bekannt mit dem Reim „Nimmersatt, wo das Reich sein Ende hat". Die Hauptstraße von Palanga mit ihren unzähligen Souvenirläden, Cafés unter freiem Himmel führt weiter zum Strand und zum Hafendamm.


Exotischer Wintergarten in Kretinga (von Klaipeda)

Kretinga ist das geistige und kulturelle Zentrum des nordwestlichen Teils von Litauen. Die Tour durch Kretinga umfasst den Besuch des Kretingas Museums, das im ehemaligen Besitztum des Grafen Tiškevičius eingerichtet ist. Kretingas Museum macht Sie mit der Geschichte, den Bräuchen, dem Handwerk und dem Lebensstil dieser Region Litauens bekannt. Anschließend wird der exotische Wintergarten im ehemaligen Palais mit seinen außerordentlichen Pflanzen, malerischen Wasserfällen und dem netten Café besucht. Die Besichtigung der Stadt Kretinga selbst kommt auch nicht zu kurz - Sie werden einen Blick auf das bedeutendste Architekturdenkmal - das Kirchenensemble und ein funktionierendes Franziskanerkloster haben, welches inmitten eines schönen botanischen Gartens liegt.


Steinmuseum in Mosėdis

Die Ausstellungen des Steinmuseums unter dem freien Himmel erinnert an ein natürliches Steinfeld. Hier werden Sie beinahe jede Gesteinsart sehen, die man auf dem litauischen Territorium findet.


Mysterium-Museum im Bauernhof Orvydas - der 5. Wunder der Bildhauerei weltweit

Das Museum wurde von Kazimieras Orvydas gegründet, der im Laufe von vielen Jahren, vor allem während der durchgreifenden Meliorierung der Gegenden, interessantere Steine und Bäume zusammen mit seinen Söhnen in seinen Bauernhof brachte und verschiedene Denkmäler und Plastiken daraus formte. Nach dem Tode des Hofbesitzers sorgte sein Sohn Kazimieras (auch Vilius genannt) für die Erhaltung des Museums. Er war Franziskaner und trug als Ordensbruder den Namen Gabrielius.
Die damaligen Sowjetbehörden ignorierten den Bauernhof und versuchten einige Male das Museum zu zerstören, doch die Familie Orvydas hielt an ihrem Vorhaben fest. Um das Jahr 1990 war dieser Bauernhof bereits in ganz Litauen und im Ausland bekannt.
Nach dem Tode von Vilius Orvydas blieb das weitere Schicksal des Bauernhofes einige Jahre ungewiss. Zurzeit wird er von der Familie Orvydas betreut.